Warum ein DIY-Speicher den Meister braucht
Lithium-Eisenphosphat (LiFePO4) ist chemisch extrem stabil. Dennoch fließen im 48V-Bereich Ströme von 100A bis 250A. Ein mangelhafter Kabelschuh, falsche Anzugsdrehmomente oder fehlende NH-Trennleisten können verheerende Lichtbögen erzeugen. Zudem verlangt der Netzbetreiber (SH-Netz) ein unterschriebenes Inbetriebsetzungsprotokoll eines eingetragenen Elektromeisters.
Unser Begleit-Paket für Selbstbauer:
- Prüfung des mechanischen Aufbaus & Zellverspannung
- BMS-Parameterprüfung (Seplos, JK, Daly, REC)
- VDE 0100-600 Messung mit kalibriertem Prüfgerät
- Offizielle Netzanmeldung bei der SH-Netz AG
Schritt für Schritt zur sicheren und legalen Eigenbau-Batterie
Viele technisch versierte Eigenheimbesitzer entscheiden sich heute dafür, prismatische LiFePO4 Zellen selbst in Rack-Gehäuse zu montieren. Die Kostenersparnis gegenüber geschlossenen Fertigspeichern ist beträchtlich. Damit die Anlage aber nicht zum Sicherheitsrisiko wird und im Schadensfall der Versicherungsschutz greift, bieten wir eine strukturierte Begleitung an.
1. Vorab-Check der Komponenten
Wir prüfen Ihre Einkaufsliste: Querschnitte, Busbars, Hauptschütze, Sicherungsauslegung und Inverter-Kompatibilität (z. B. Deye, Victron, SMA).
2. Vor-Ort-Audit & VDE-Messung
Messung des Isolationswiderstands, Schleifenimpedanz, RCD-Auslösezeiten und thermografische Überprüfung der Schraubverbindungen unter Volllast.
3. Zähleranmeldung & Zertifikat
Ausstellung des offiziellen Inbetriebsetzungsprotokolls E.8 nach VDE-AR-N 4105 und Eintragung im Marktstammdatenregister sowie SH-Netz Portal.
Hinweis für Selbstbauer in Schleswig-Holstein:
Sprechen Sie uns am besten vor dem Zusammenbau an. Wir geben Ihnen vorab wertvolle Tipps zu geprüften Gehäusen, sicheren Seplos-Firmwareständen und optimalen CAN-Bus-Verkabelungen, damit die spätere Abnahme schnell und reibungslos gelingt.